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07. Dezember 2019

Verlängerung der Wehrpflicht ist unabdingbar!

Rückkehr zur achtmonatigen Wehrpflicht gefordert!

Eine Umfrage des market-Instituts unter 1.500 Befragten zeigt, dass eine große Mehrheit der Österreicher (58%) für eine Verlängerung der Wehrpflicht eintritt.

Mario Kunasek hat sich bereits als Verteidigungsminister für eine zeitliche Ausdehnung des Wehrdienstes starkgemacht. „Die Verlängerung ist sowohl für das Bundesheer als auch für soziale Einrichtungen, die Zivildiener beschäftigen, unabdingbar. Die im Jahr 2006 vorgenommene Reduktion auf sechs Monate hat sich als klare Fehlentscheidung erwiesen. Weder das Bundesheer noch das Rote Kreuz oder soziale Einrichtungen können mit der geringen Zahl an Zivildienern und Grundwehrdienern ihre Systeme aufrechterhalten. Durch die stetig sinkende Anzahl an Tauglichen wird sich die Situation weiter verschärfen. Die personalintensiven Aufgaben steigen von Jahr zu Jahr, das Personal wird jedoch immer weniger – das wird auf Dauer nicht funktionieren“, so Kunasek, der auf den gestiegenen Bedarf von Zivildienern im Pflegebereich sowie die vermehrte Anzahl von Assistenzeinsätzen durch Natur- und Umweltkatastrophen verweist.

Wehrpflichtverlängerung ist Voraussetzung für effektives Milizsystem
Die Rückkehr zur achtmonatigen Wehrpflicht ist auch für die Einsatzfähigkeit der Miliz eine wichtige Voraussetzung. „Jeder will die Miliz stärken – wirklich gestärkt wird sie jedoch nur, wenn sie Übungstage erhält. Dazu braucht es verpflichtende Milizübungen, die ausschließlich durch eine Verlängerung der Wehrpflicht sichergestellt werden kann“.

Die AFH spricht sich offen für eine Rückkehr zum System 6+2 der Wehrpflicht aus. Wir werden sehen, ob dies auch die anderen Fraktionen der Personalvertretung öffentlich vertreten.

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